Jägersuppe

Zutaten: für 4 Personen

200 - 250 g frische Pfifferlinge
100 g Frühstücksspeck (Bacon)
1 Zwiebel oder 2 Schalotten
2 EL Butter je 20 g
2 EL Mehl je 25 g
1 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
½ TL getrockneter Thymian
Salz und schwarzer gemahlener Pfeffer
etwa 50 ml Schlagsahne (1/2 Kaffeetasse voll)
2 - 3 EL trockener Sherry
Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung:

Zuerst die Pfifferlinge mit einem harten Pinsel oder mit einem Messer von der restlichen Erde befreien.
Oder die Pfifferlinge in ein Sieb geben und ganz kurz unter kaltem Wasser abbrausen, anschließend die Pilze auf einer Lage Küchenpapier gut trocken tupfen.

Die Pfifferlinge in etwas kleinere Stücke schneiden.
Frühstücksspeck aus der Packung nehmen und in schmale Streifen schneiden.
Die Schalotten oder die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden.
Den Speck in einem Topf etwas anbraten.
Die Butter und die Zwiebeln zum Speck geben und kurz mit braten.
Anschließend die geputzten Pfifferlinge mit in den Topf geben, nochmals unter Rühren 2 Minuten sanft mit anbraten.

Den Topf von der Herdplatte wegziehen, das Mehl darüber streuen, mit einem Rührlöffel gut unterrühren.

Wieder auf die Platte zurückschieben und unter ständigem Rühren alles zusammen, schön hellbraun, anrösten.

Den Topf wiederum von der Herdplatte zur Seite ziehen und mit der Brühe unter Rühren ablöschen.
Auf die Platte zurückschieben und unter ständigem Rühren, damit es keine Klumpen gibt, noch einmal aufkochen, dabei eine gute Prise getrockneten Thymian mit in die Jägersuppe geben.

Anschließend die Suppe noch etwa 10 - 12 Minuten langsam köcheln lassen.
Nach eigenem Geschmack mit Salz und schwarzem Pfeffer abwürzen.
Zuletzt die Schlagsahne und den Sherry in die Suppe geben, nicht mehr aufkochen, sondern sofort mit frischer Petersilie bestreut, gut heiß servieren.Diese Jägersuppe ist gut sättigend und kann als Abendessen mit frischem Bauernbrot serviert werden.
Noch sämiger wird die Suppe, wenn man 1 Eigelb mit der Schlagsahne verquirlt und damit die Suppe abbindet, aber auch in diesem Fall, die Suppe anschließend nicht mehr kochen lassen.
Die Erntezeit der frischen Pfifferling ist nicht sehr lange, bei uns so im August und September.
Deshalb kann man diese Jägersuppe auch sehr gut aus getrockneten Pfifferlingen oder Steinpilzen, welche man unbedingt 2 Stunden in warmem Wasser vorher einweichen sollte, zubereiten.
Sehr gut wird auch eine Pilzsuppe daraus, wenn man einen Teil getrocknete Pilze, den Rest frische Champignons dazu verwendet. Das I - Tüpfelchen an dieser Suppe sollte aber immer am Schluss die Sahne, der Sherry und reichlich schwarzer Pfeffer, sein.

Eine Portion hat ca. 245 kcal und ca. 17 g Fett

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