Roggen-Weizenbrot mit Sonnenblumenkernen

Dieses Roggen-Weizenbrot mit Sonnenblumenkernen wird mit einem selbstgemachten Roggensauerteig, Roggenmehl oder Roggen Vollkornmehl und einer beliebigen Mischung von Weizenmehlen zu einem bekömmlichen, im Geschmack zart säuerlichen Roggen-Weizenbrot mit der für Roggenbrot typischen wohlschmeckenden Brotkruste und Brotgeschmack zubereitet.

Zutaten: für ca. 1000 g Brot

Für den Roggen Sauerteig:
300 g Roggenmehl Type 887 oder 1150
Reichlich 300 ml 40 – 45 ° C warmes Wasser
Für das Roggen-Weizenbrot:
450 g Roggen Sauerteig von oben selbst gemacht
200 g Roggenmehl
150 dunkles Weizenmehl Type 1050
150 g helles Weizenmehl Type 550 oder 405
1 Würfel frische Hefe (42 g) oder
2 Päckchen Trockenhefe (insgesamt 14 g)
Ca. 12 g Salz
1 – 2 EL Raps Kernöl oder Olivenöl
Reichlich 300 ml lauwarmes Wasser
2 – 3 EL Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Für die Zubereitung vom Roggen-Weizenbrot mit Sonnenblumenkernen sollte man schon 4 Tage vor dem Backen anfangen sich einen Roggensauerteig heranzuziehen. Dazu nach Rezept Natursauerteig mit Roggenmehl oder Natursauerteig mit Roggen Vollkornmehl nach Anleitung vom Rezept einen mild säuerlichen Roggen Sauerteig herstellen.


Davon am Tage des Brotbackens etwa 450 g vom Sauerteig in eine Backschüssel oder gleich in die Rührschüssel der Küchenmaschine umfüllen, die übrige kleinere Menge Sauerteig in ein Marmeladenglas einfüllen und mit locker aufgesetztem Deckel (nicht festschrauben) bis zum nächsten Brotbacken in den Kühlschrank stellen.

Nun 500 g Mehl zum Sauerteig geben. Dabei sollte dies bei diesem Rezept etwa 200 g Roggenmehl oder Roggen Vollkornmehl sein. Die übrigen 300 g Mehl können je nach Vorrat im Küchenschrank aus jeweils 150 g dunklem Weizenmehl Type 1050 und helles Weizenmehl Type 550 oder 405 sein.
Oder man hat oft kleine Mehlreste von Weizenmehl oder Dinkelmehl im Schrank liegen und kann diese als Resteverwertung hinzu geben bis die Menge von 300 g erreicht ist.

1 Würfel frische Hefe mit 1 TL Zucker zerbröseln und mit ca. 3 – 4 EL lauwarmen Wasser anrühren. Mit einem Tuch abgedeckt für ca. 15 Minuten in der Küche zum Gären der Hefe stehen lassen. Danach die schaumige Hefemasse, sowie 2 EL Raps Kernöl oder Olivenöl, Salz und gut 40 – 45 ° C warmes Wasser hinzugießen und entweder mit den Knethaken vom elektrischen Handmixer oder dem Knethaken der Küchenmaschine bei nicht zu hoher Drehzahl langsam in etwa 7 Minuten zu einem Brotteig verkneten.
Dabei kann man immer wieder ringsum am Schüsselrand etwas zusätzliches Mehl einstreuen und weiterkneten, bis sich der Teig gut vom Schüsselrand löst und ein einheitlicher glatter Brotteig Ballen entstanden ist.
Diesen Teig nun der Schüssel entnehmen und auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen kräftig durchkneten, danach rund formen und wieder in die mit etwas Mehl ausgestreute Backschüssel einlegen.

Die Backschüssel mit dem Teig mit Frischhaltefolie abdecken, darüber ein Küchentuch legen und an einem warmen mindestens 24 – 25 ° C warmen Ort zum Aufgehen des Teiges stehen lassen.
Wenn sich das Teigvolumen deutlich verdoppelt hat, den Brotteig nochmals auf bemehlter Arbeitsfläche mit den Händen durchkneten und anschließend entweder zu einem länglichen oder runden Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zum erneuten Aufgehen des Teigs legen.

Ich habe hier wie auf dem Foto zu sehen ist, Lust bekommen, das Brot einmal anders zu formen und habe dazu die Teigmenge zunächst halbiert, dann aus jeder Hälfte einen etwa 50 cm langen Teigstrang gezogen und gerollt und auf dem Backblech begonnen den ersten Strang nicht zu fest zu einer Schnecke zu formen.
Den zweiten Teigstrang ebenfalls 50 cm lang an der begonnenen Schnecke angelegt und weiter zu einer großen Brotschnecke fertig geformt.

Das auf dem Backblech liegende Brot nun ein letztes Mal an einem warmen Ort schön in die Höhe aufgehen lassen, was jetzt schneller geht.

Den Backofen rechtzeitig auf 230 ° C vorheizen, dabei eine backofenfeste Schüssel mit etwa 1 Liter kaltem Wasser auf den Boden der Backröhre stellen und mitaufheizen.

Wenn das Roggen-Weizenbrot schön luftig in der Größe aufgegangen ist, die ganze Oberfläche vom Brot mit einem weichen Pinsel mit lauwarmem Wasser einpinseln und mit Sonnenblumenkernen bestreuen und in der Mitte der Backröhre in den auf 240 ° C vorgeheizten Backofen einschieben und mit Ober/Unterhitze ca. 10 Minuten backen.
Anschließend, um den Wasserdampf austreten zu lassen, die Backofentüre kurz öffnen, dabei die Backofentemperatur auf 200 ° C zurückschalten und das Brot in weiteren 30 – 35 Minuten mit Ober/Unterhitze fertig backen.

Das Roggen-Weizenbrot mit Sonnenblumenkernen zum Abkühlen zunächst auf dem Backblech liegen lassen, danach auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.

Dieses Brot erscheint zunächst als wäre die Kruste viel zu hart. Das ändert sich aber schon nach Stunden, die Brotkruste bleibt schön knusprig und vor allem sie schmeckt umwerfend gut und man kann das Brot in nicht zu dicke Scheiben aufschneiden. (siehe Bild)

100 g von diesem Roggen-Weizenbrot mit Sonnenblumenkernen enthalten ca. 292 kcal und ca. 3,5 g Fett

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