Lebkuchen

Lebkuchen sind aus der Winterzeit einfach nicht wegzudenken. Selbstgebackene Lebkuchen schmecken einfach lecker und werden bei Ihnen reißenden Absatz finden. Lebkuchen selber zu machen ist auch nicht schwer und auch nicht wirklich zeitaufwändig. Einzig der Teig benötigt etwas Ruhezeit und sollte ein paar Tage aber mindestens am Vortag zubereitet werden.
Das Hirschhornsalz (Ammoniumhydrogencarbonat) ist ein Backtriebmittel dass insbesondere für Flachgebäck wie Lebkuchen genutzt wird. Es treibt das Gebäck nicht so stark wie Backpulver und kann wegen des Eigengeschmacks nur in stark gewürzten Teigen verwendet werden. Meist findet es man im Supermarkt nicht bei den Backzutaten sondern bei den Gewürzen. Man kann es auch in manchen Apotheken kaufen.

Zutaten: für 12 Lebkuchen

30 g Zitronat
30 g Orangeat
2 Eier
120 g brauner Zucker
50 g gemahlene Mandeln
50 g gemahlene Haselnüsse
110 g Mehl
2 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Hirschhornsalz
Runde Backoblaten 70 mm

Zubereitung:

Für die Zubereitung der Lebkuchen sollten zuerst alle Zutaten abgewogen und bereitgestellt werden. Mit einem großen Messer das Orangeat und Zitronat auf einem Schneidebrett in feine Würfel von maximal 1x1 mm Größe schneiden.

Nun die Eier aufschlagen und in eine Rührschüssel geben. Den abgewogenen braunen Zucker ebenfalls in die Schüssel geben. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine aufschlagen bis eine helle schaumige Masse entstanden ist. Dies dauert ein paar Minuten.
Nun das Lebkuchengewürz und die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse zu der Eier-Zucker Masse geben. Alles nochmal kräftig unterrühren. Nun das Hirschhornsalz auf einem Esslöffel mit warmen Wasser auflösen und ebenfalls zum Lebkuchen Teig hinzugeben und gut vermengen.

Nun mit einem Rührlöffel weiterarbeiten und das kleingeschnittene Orangeat und Zitronat beigeben und gut vermengen.

Zuletzt kommt löffelweiße das abgewogene Mehl in den Lebkuchen Teig. Der Teig wird dabei immer fester. Das Mehl so Zug um Zug unterarbeiten bis ein fester klebriger Teig entstanden ist, der nicht mehr flüssig vom Löffel läuft.

Der Lebkuchen Teig sollte jetzt am besten über Nacht mit einer Folie abgedeckt im Kühlschrank ruhend durchziehen. Man kann den Tag auch ein paar Tage im Voraus zubereiten und dann bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.

Nachdem der Teig geruht hat können die Lebkuchen geformt werden. Dazu die Backoblaten bereitstellen und vom Lebkuchen Teig etwa 4 TL auf den Oblaten verteilen. Dazu die Oblate in eine Hand nehmen und mit der anderen Hand die Masse mit dem Löffel abstreifen.

Da der Teig sehr zäh ist benötigt man dafür etwas Übung sollte aber schnell von der Hand gehen.

Damit daraus nun ein richtiger Lebkuchen wird muss der Teig noch gleichmäßig verteilt werden und glatt gestrichen werden. Dies kann man entweder mit einer leicht angefeuchteten Hand machen oder mit einem angefeuchteten Messer. Mit dem Messer vorsichtig arbeiten um nicht die Oblate oder die Hand zu verletzen.

Die fertig geformten Lebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und fortfahren bis die Lebkuchen Masse aufgebraucht ist.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Lebkuchen mit dem Backblech in die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens schieben. Etwa 15-17 Minuten goldgelb braun backen. Zum Schluss hin die Lebkuchen beobachten und vorsichtig mit der Hand antasten. Falls Sie noch sehr weich sind 1-2 Minuten länger backen. Nach dem Backen die Lebkuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen der Lebkuchen können diese nach Belieben mit einer Schokoladenglasur oder Zuckerglasur überzogen werden.

Ein Lebkuchen hat ohne Guss ca. 150 kcal und 6 g Fett.

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Besonders feine Lebkuchen nach altem Rezept.
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