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Strauben aus Brandteig

Unter Strauben oder auch oft, je nach Region auch Striebele oder Striebli genannt, versteht man ein knuspriges aus Brandteig hergestelltes Kleingebäck, welches in wenigen Minuten in heißem Fett ausgebacken, danach mit Puderzucker bestreut vor allem während der närrischen Zeit vom Fasching, Fastnacht oder Karneval als kleine Gebäckbeilage angeboten wird.

Zutaten: für 75 - 80 kleine Strauben

Für den Brandteig:
250 ml kaltes Wasser
1 Prise Salz
50 g Butter
180 g Weizenmehl Type 405
5 Eier Gr. M
Außerdem:
1 mit Öl bestrichener Bogen Backpapier
1,25 ml Pflanzenöl oder Butterschmalz
zum Frittieren
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Für die Zubereitung vom Rezept Strauben aus Brandteig sollten zuerst die notwendigen Zutaten und Gerätschaften bereitgestellt werden.

Dazu in einen Kochtopf oder elektrischen Fritteuse mindestens 1,25 Liter Öl oder entsprechend viel Butterschmalz oder Kokosfett einfüllen.

Ein langes Drahtsieb zum Herausfischen der Strauben bereitlegen.

Einen großen Bogen backofenfestes Backpapier in vier Stücke schneiden und mit Öl bestreichen.

Für den Brandteig nach Rezept Brandteig Grundrezept, das Wasser mit Salz und Butter in einem Kochtopf aufkochen, kurz zur Seite ziehen, das ganze Mehl auf einmal hinzugeben und rasch mit dem Rührlöffel unterheben.
Den Kochtopf wieder auf die heiße Kochplatte zurückschieben und den Teig mit dem Rührlöffel solange rühren und erhitzen, bis sich der Teig von dem nun weißen Topfboden löst.

Den Brandteig 1 – 2 Minuten abkühlen lassen, danach das erste Hühnerei hinzugeben und gut unterrühren.

Den Teig nun weitere 5 Minuten im Kochtopf abkühlen lassen, danach nacheinander die übrigen Eier unterrühren. Dabei immer das eine Ei solange unterheben, bis es ganz vom Teig aufgenommen wurde, dann erst das nächst Ei usw. unterziehen.

Das vorgesehene Fett zum Frittieren auf ca. 180 ° C erhitzen.

Den noch leicht lauwarmen elastischen Brandteig in einen Spritzsack mit davor aufgesteckter großer Sternentülle einfüllen und kleine Kringel oder Kränzchen auf das erste Stück mit Öl eingepinselte Backpapier in genügend Abstand zueinander aufspritzen.
Wenn das Frittierfett die erforderliche Hitze erreicht hat, das Papier mit den aufgespritzten Bandteigringen ziemlich nahe über dem heißen Fett schräg nach unten halten und mit den Fingern nacheinander die kleinen Teiglinge in das heiße Fett fallen lassen, was bei gut eingeöltem Papier sehr gut klappt und zuerst auf den einen Seite solange frittieren, bis ein kleiner Rand entsteht, danach die Strauben wenden und die zweite Seite ebenfalls knusprig ausbacken.

Die fertig gebackenen Strauben mit einem Drahtsieb mit langem Stiehl aus dem Fett fischen und auf einen mit einer Lage Krepppapier ausgelegten Teller legen.

Während die 1. Portion Strauben backen, auf die anderen mit Öl eingepinselten Backpapierstücke fortlaufend weitere kleine Teigkringel aufspritzen und auf die gleiche Weise wie oben beschrieben ausbacken.
Die Strauben schmecken frisch gebacken mit Puderzucker bestreut am besten.
Dabei immer nur diese Strauben mit Puderzucker bestäuben, welche anschließend gleich verspeist werden.Bleiben nun Strauben übrig, verliert das Gebäck am nächsten Tag nach dem Abkühlen recht bald seine knusprige Note.
Dem kann man nun zur Not abhelfen, indem man das Gebäck ohne Puderzucker bestreut, erneut für ca. 1 Minute im auf 180 ° C heißen Fett aufbäckt und anschließend sofort mit Puderzucker bestreut als wieder wie fast frisch gebackenes, knuspriges Faschingsgebäck genießt.

Bei 75 Stück Strauben aus Brandteig enthalten 1 Stück ohne Ausbackfett ca. 20 Kcal und ca. 1 g Fett

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